Wir sind auch in der Schwangerschaft an Ihrer Seite!
Die Schwangerschaft ist eine der ganz besonderen Reisen, die in Ihrem Leben beginnen. Um sicherzustellen, dass diese Zeit sowohl für Sie als auch für Ihr Baby gesund verläuft, ist es wichtig, einige Schritte zu befolgen. Als Mamajoo möchten wir Sie auf dem Weg, der beste Freund von Müttern zu sein, in dieser Phase begleiten. Hier sind die grundlegenden Kontrollen und Empfehlungen, die Sie während der Schwangerschaft beachten sollten:
Erster Arzttermin
Wenn Sie die Nachricht von Ihrer Schwangerschaft erhalten, sollte der erste Schritt darin bestehen, einen Frauenarzt aufzusuchen. Bei dieser ersten Untersuchung wird die Schwangerschaft bestätigt, Ihr allgemeiner Gesundheitszustand bewertet und der erste Ultraschall durchgeführt. Wenn Sie bereits in der 6. Schwangerschaftswoche sind, können Sie die Herzschläge Ihres Babys hören. Das wird der erste unvergessliche Moment auf dieser Reise sein.
- 5.–6. Woche: Mit dem vaginalen Ultraschall können die Herzschläge sichtbar gemacht werden.
- 8.–10. Woche: Mit dem Doppler können die Herzschläge gehört werden.
- Ab der 12. Woche: Auch mit einem Ultraschall über den Bauch kann man sie problemlos hören.
Ärzte rufen die meisten Frauen oft zur ersten Untersuchung in der 6.–7. Woche, um den ersten Herzschlag zu sehen. Wenn er bei der ersten Untersuchung nicht zu hören ist, kann das manchmal normal sein, abhängig von den Eisprungdaten, und wird innerhalb weniger Tage erneut kontrolliert.
Erstes Trimester (1.–12. Woche)
Was erwartet die werdende Mutter im ersten Trimester?
Körperliche Veränderungen
- Müdigkeit und Erschöpfung: Da sich der Körper auf die Entwicklung des Babys konzentriert, steigt der Energiebedarf.
- Übelkeit und Erbrechen: Besonders am Morgen ist die sogenannte „Morning Sickness“ häufig.
- Empfindlichkeit der Brüste: Durch die Wirkung der Hormone können Wachstum und Empfindlichkeit auftreten.
- Häufiger Harndrang: Wenn die Gebärmutter zu wachsen beginnt und sich hormonelle Veränderungen einstellen, nimmt der Druck auf die Blase zu.
- Empfindlichkeit im Bauchbereich: Durch das Wachstum der Gebärmutter können Ziehen/Spannungsgefühle spürbar sein.
- Geruchsempfindlichkeit und Veränderung des Appetits: Bei manchen Gerüchen kann eine starke Empfindlichkeit entstehen, der Appetit kann sich verändern.
- Schwindel und Veränderungen des Blutdrucks: Wenn die Durchblutung zunimmt, kann der Blutdruck sinken.
- Verstopfung und Verdauungsbeschwerden: Das Verdauungssystem verlangsamt sich aufgrund der Hormone.
Emotionale Veränderungen
- Stimmungswechsel durch Hormone
- Angst und Furcht
- Gefühlstiefe und Empfindlichkeit
- Sich an den Gedanken, Mutter zu werden, gewöhnen
Empfohlene Tests im ersten Trimester
Schwangerschaftstest (HCG): Zur Bestätigung der Schwangerschaft.
Bluttests:
- Blutbild (Hämogramm): Beurteilung von Blutarmut.
- Blutgruppe- und Rh-Unverträglichkeitstest
- Hepatitis B, C, HIV, Syphilis-Tests: Infektionsscreening.
- Toxoplasmose, Röteln, CMV: Bewertung des Infektionsrisikos.
Urinuntersuchung: Zur Kontrolle von Werten wie Infektionen, Protein und Zucker.
Erster Ultraschall: Wird in der Regel zwischen der 6. und 8. Woche durchgeführt; es werden die Fruchthöhle, die Herztätigkeit und die Lage überprüft.
Fetale DNA (NIPT)-Test
- Es handelt sich um einen nicht-invasiven Screening-Test, bei dem DNA-Fragmente untersucht werden, die vom Baby im Blut der Mutter stammen.
- Ermittelt das Risiko für das Down-Syndrom (Trisomie 21), Trisomie 18–13 sowie Störungen der Geschlechtschromosomen.
- Wichtig: Der NIPT ist keine endgültige Diagnose; bei hohem Risiko kann eine weiterführende Diagnostik erforderlich sein.
- Vorteil: Sicher, es reicht eine Blutprobe in einem Röhrchen.
Wann? Wird in der Regel ab der 10. Woche empfohlen.
Doppeltest (11.–14. Woche)
Ein Screening-Test, der hilft, das Risiko für genetische Erkrankungen beim Baby zu bestimmen.
Wie wird er durchgeführt?
- Bluttest: Im Blut der Mutter werden PAPP-A und β-HCG untersucht.
- Ultraschall: Die Nackentransparenz (NT) des Babys wird gemessen.
Für welche Erkrankungen? Down-Syndrom (Trisomie 21), Trisomie 18 und Trisomie 13.
Zweites Trimester (13.–27. Woche)
Was erwartet die werdende Mutter im zweiten Trimester?
Körperliche Veränderungen
- Der Bauch beginnt zu wachsen
- Die Gewichtszunahme beschleunigt sich
- Hautveränderungen: Dehnungsstreifen, „Schwangerschaftsmaske“.
- Rücken- und Kreuzschmerzen
- Beinkrämpfe
- Die ersten Bewegungen des Babys: in der 16.–20. Woche.
Tests und Kontrollen im zweiten Trimester
Fein-/detaillierter Ultraschall: In der 18.–22. Woche wird die Entwicklung der Organe beurteilt.
Glukosetoleranztest: In der 24.–28. Woche; zur Abklärung eines gestationsbedingten Diabetes.
Drittes Trimester (28.–40. Woche)
Was erwartet die werdende Mutter im dritten Trimester?
- Das Wachstum des Bauchs wird deutlich
- Schmerzen im Rücken und im unteren Rücken
- Schlafprobleme
- Braxton-Hicks-Kontraktionen
- Beginn der Kolostrumproduktion (erste Milch)
Tests und Kontrollen im dritten Trimester
- Regelmäßige Kontrollen: Ab der 28. Woche alle 2 Wochen, nach der 36. Woche einmal pro Woche.
- NST (Non-Stress-Test): Ab der 32. Woche.
- Test auf Streptokokken der Gruppe B (GBS): In der 35.–37. Woche.
Wissenswertes über den Geburtsverlauf
Geburten, die nach der 37. Schwangerschaftswoche stattfinden, gelten als termingerechte Geburt. Der Geburtsverlauf besteht allgemein aus 3 Phasen:
Geburtsphasen
Erste Phase – Eröffnungsphase
Dies ist die Phase, in der sich der Muttermund bis zu 10 cm öffnet und die Wehen beginnen.
Zweite Phase – Geburt des Babys
Nachdem der Muttermund vollständig geöffnet ist, beginnt das Pressen. In der Regel dauert es 30 Minuten bis 1 Stunde.
Dritte Phase – Geburt der Plazenta
Nach der Geburt des Babys wird die Plazenta ausgestoßen; sie dauert normalerweise 5–30 Minuten.
Geburtsarten
- Normale (vaginale) Geburt: Wenn möglich, wird sie bevorzugt; die Erholungszeit ist schneller.
- Kaiserschnitt: Wird bei medizinischer Notwendigkeit bevorzugt.
- Epidural-/Periduralgeburt: Durch eine Betäubung im Bereich des Rückens wird das Schmerzempfinden reduziert.
Anzeichen vor der Geburt
- Abgang des Schleimpfropfs: Leicht rosafarbener oder blutiger Ausfluss.
- Abgang des Fruchtwassers: Das Eintreten von Fruchtwasser kann ein Zeichen für die Geburt sein.
- Regelmäßige und stärker werdende Wehen
- Das Baby rutscht tiefer: Druckgefühl im Unterbauch.
Vergessen Sie nicht
Jede Geburt verläuft anders. Wichtig ist nicht, wie die Geburt abläuft, sondern dass Mutter und Baby gesund zusammenkommen. Wenn Sie Ihren Geburtsplan gemeinsam mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin festlegen, können Sie sich körperlich und emotional auf den Ablauf vorbereiten.
