Was tun, wenn die Muttermilch nicht ausreicht?
Manchmal kann die Milch mancher Mütter nicht ausreichen, um ihr Baby zu ernähren. Mütter, die ihr Baby nicht ausreichend stillen können, machen sich Sorgen, dass dies sich negativ auf seine Entwicklung auswirken könnte. Auch wenn viele dieser Sorgen aus ihren sensiblen Phasen entstehen, ist es absolut verständlich, sich darüber Gedanken zu machen!
Wenn Sie eine solche Situation erleben, empfehlen wir Ihnen, nach Möglichkeiten zu suchen, die Muttermilch zu steigern, und das Thema mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt zu besprechen. Was tun, wenn die Muttermilch nicht ausreicht? Ist die Lösung Beikost? Am Ende dieses speziell für Sie vorbereiteten Artikels können Sie Ihr Baby ganz entspannt füttern.

Spezielle Ernährung zur Steigerung der Muttermilch
Der wichtigste Faktor dafür, dass die Muttermilch zunimmt, ist die richtige Ernährung der Mutter. Mütter hören von Anfang an nach der Geburt viele Empfehlungen aus ihrem Umfeld, die als milchsteigernde Lebensmittel gelten. Ein weit verbreiteter Glaube ist auch, dass Mütter sehr viel essen müssen – sogar sehr viel Süßes zu sich nehmen sollten…
Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum oder zu viel Essen Sie beim Steigern Ihrer Milch nicht unbedingt stark unterstützen wird. Wenn die richtigen Lebensmittel nicht aufgenommen werden, wird das, egal wie viel Sie essen, nur als unnötiges Fett gespeichert.
Zunächst spielt die Flüssigkeitszufuhr eine große Rolle beim Steigern der Muttermilch. Mütter sollten reichlich Wasser trinken. Neben Wasser können Sie auch gesunde Getränke zu sich nehmen. Kefir, Ayran sowie Getränke, die Sie zusätzlich trinken können, stechen besonders hervor. Wenn Sie sich mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt abstimmen, können Sie auch Kräutertees nutzen. Besonders Fencheltee soll dabei helfen, die Milchproduktion zu steigern.
Grünblättriges Gemüse, Hülsenfrüchte und etwas Kreuzkümmel können sich positiv auf Ihre Milch auswirken.

Was ist der Grund dafür, dass die Muttermilch nicht ausreicht?
Neben Ernährungsfehlern der Mutter spielt auch der psychische Zustand in der Stillzeit eine große Rolle. Wenn Sie sich gestresst und angespannt fühlen, kann das sowohl Ihre Milchproduktion als auch das Stillen selbst beeinträchtigen. Auf der anderen Seite kann Ihr Baby die negative Energie bei Ihnen spüren und die Brust ablehnen. Sagen Sie nicht: „Woher soll das Baby das wissen?“ Die Wahrnehmung von Babys ist viel klarer, als Sie vielleicht denken…
Neben dem Stress wird es Sie beruhigen, sich so viel wie möglich auszuruhen und auf die Ernährungsempfehlungen aus dem vorherigen Abschnitt zu achten.

Die Bedeutung der Muttermilch
Muttermilch ist ein wundersames Getränk, das in den ersten 6 Monaten den gesamten Bedarf Ihres Babys an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, Fetten, Eisen und Wasser decken kann. In der Muttermilch, die alle Nährstoffe enthält, die das Baby braucht, gibt es außerdem eine schützende Eigenschaft, die das Immunsystem des Babys unterstützt. Muttermilch hilft, Babys vor Infektionen zu schützen.
Neben den körperlichen Vorteilen trägt das Stillen außerdem wesentlich dazu bei, dass zwischen Mutter und Baby eine emotionale Bindung entsteht, die ein Leben lang hält.
